Nachdem im Jahr 2000 nur wenig Zeit
für Dreharbeiten zur Verfügung gestanden hatte und der Film im Januar 2001 fertig sein
sollte, war schnell klar, daß es sich bei dem Ergebnis um einen trashigen Kunst-Film
handeln würde. Die Crew war zwar mit dem fertigen Streifen größtenteils sehr zufrieden,
allerdings war es nicht gelungen, die originale Vision hinter dem Film umzusetzen. Dazu
fehlten einige Szenen, die Effekte waren nicht spektakulär genug und der
Unterhaltungsfaktor des Films musste beim Blick auf ein paar langatmige Sequenzen einiges
einstecken. Unprofessionelle Software erschwerte zudem den Schnitt erheblich, so daß hier
(wie auch bei jedem anderen Produktionsvorgang) viel improvisiert werden musste. Um
indirekte Handlungen und die tiefere Botschaft des Kurzfilmes vollständig zu erfassen,
war außerdem oft eine genaue Analyse der präsentierten Bilder notwendig und zudem sehr
viel an Interpretations-fähigkeit gefordert. Negative und positive Reaktionen auf den Film
hielten sich in etwa im Gleichgewicht. Ende 2001 kam Simon Riess dann auf die Idee, den
Film rundum zu erneuern, mit neuen Szenen und Effekten zu bestückten und so neu zu
veröffentlichen. Primäres Ziel sollte dabei sein, "Fight!" näher an die
eigentliche Idee heranzuführen. |
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